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Zen-Wege zur inneren Kraft und Gelassenheit

Zen-Wege zur inneren Kraft und Gelassenheit

Die japanische Kultur ist sehr von Zen geprägt. Der Zen-Buddhismus hat seinen Ursprung in China und kam von dort nach Japan. Auch wenn die Wurzeln in der buddhistischen Religion liegen, bezeichnet Zen heute eher eine allgemeine Lebensweise. Zen ist die Kunst, eine positive Lebenseinstellung zu gewinnen und sich aufmerksam und hingebungsvoll seinem Tun zu widmen. Die Meditation und die Teezeremonie gehören zu den Zen-Wegen, die zur inneren Einkehr führen, ebenso wie die Gartengestaltung, das Ikebana, die Kalligraphie, die Kampfkunst und das kunstvolle Spielen der Bambusflöte. In der Beschäftigung mit diesen Künsten soll der urteilende Verstand ausgeschaltet und ein fließender harmonischer Zustand erreicht werden. So heißt es beispielsweise über die Kalligraphie, die Kunst des Schreibens: „Man atmet tief ein und schreibt während man ausatmet. Beim Schreiben wird der eigene Atem sichtbar.“

Teezeremonie: Mehr als ein heißes Getränk

Eine heiße Tasse Tee zu trinken, empfindet wohl jeder als erwärmend und entspannend. In Asien werden die Zubereitung und das Trinken eines Tees regelrecht zelebriert. Während in China der vollendete Genuss von Tee im Vordergrund steht, will die japanische Teezeremonie vor allem eine ruhige, friedliche Atmosphäre schaffen. Die Zubereitung und das Servieren von Tee und kleinen Süßigkeiten gelten dort als ästhetisches Ritual, das dem Entspannen und Meditieren dient. So soll die Teezeremonie zur inneren Balance beitragen und Raum für kreative Gedanken schaffen.

Kampfkunst als Lebenskunst

Das Aikido ist eine spezielle Form der asiatischen Kampfkunst. Sie beruht auf Ai, der Harmonie, Ki, der Energie sowie Do, welches den Weg und die Disziplin bezeichnet. In der asiatischen Kampfkunst geht es nicht nur darum, den Gegner zu besiegen.

Entscheidend ist vor allem, die innere Mitte zu finden. Durch die Konzentration auf den Bauch gewinnt  der Kämpfer innere Stabilität und Stärke. Ein in sich ruhender Kämpfer kann die eigenen Kräfte und die Angriffsenergie des Gegners optimal nutzen. Diese Kunst des Kämpfens lebt von einem disziplinierten und bewussten Einsatz der Kräfte. „Das Geheimnis des Aikido ist nicht, wie die Füße bewegt werden, sondern wie der Geist bewegt wird. Ich lehre dich nicht materielle Techniken, ich lehre dich Gewaltlosigkeit.“, betonte Großmeister Morihei Ueshiba, der Begründer des Aikido.