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Aufräumen im Gehirn

Nichtstun gilt als unproduktiv und langweilig. Doch inzwischen ist wissenschaftlich erwiesen, dass Leerlauf für unser Gehirn notwendig ist. Hirnforscher weisen darauf hin, dass unser Gehirn nicht nur zum Denken da ist, sondern auch viele Abläufe im Körper regelt. Da die Kapazitäten des Gehirns begrenzt sind, braucht es immer wieder Pausen. Dann werden andere Areale des Gehirns aktiv und im Kopf ist Aufräumen angesagt. Neue Verknüpfungen bilden sich und wir werden erstaunlich kreativ. Genau jetzt entstehen die Geistesblitze unter der Dusche, Heureka!

Der japanische Ma-Moment

In Japan existiert eine eigene Philosophie fürs Nichtstun. „Ma“ bedeutet Pause, Zwischenraum, ein Intervall der Leere.

Das japanische Schriftzeichen für Ma setzt sich zusammen aus „Tür“ und „Sonne“. Eine Tür, durch deren Spalt Sonnenstrahlen hereinfallen. Dieser Zwischenraum, in dem wir nichts tun und nichts wollen, ist gefüllt mit Energie und Gefühl. Diese Ma-Momente sind wichtig, um den Rhythmus unseres Lebens zu gestalten. Im Japanischen wird ein Dummkopf übrigens Ma-nuke genannt: jemand, dem Ma fehlt.

Muße genießen

Die Kunst des Müßiggangs beherrschen heute wenige. Denn Muße meint nicht Wellness, Fitness oder vorm Fernseher abhängen. Gemeint ist vielmehr absichtslos zu handeln, ohne Ziel und im Einklang mit dem Augenblick. Das gelingt am besten bei Tätigkeiten, in denen Sie völlig aufgehen. Probieren Sie es zum Beispiel mal hiermit:

  • Atemübungen
  • Meditation
  • Tagträumen/Dösen
  • Natur genießen
  • Spielen
  • Singen
  • Tanzen