Mit Meditation atmend den Fokus finden

Mit einer kurzen Meditation und einer klar definierten Intention in den Tag zu starten, verändert in unserem Leben sehr viel zum Positiven. Warum ist das so? Wenn wir uns hinsetzen, die Augen schließen und für einige Minuten ruhig werden, beginnen wir unsere Gedanken zu beobachten. Wir spüren unseren Körper, fühlen in uns hinein, wie es uns geht und fokussieren. Gerade am Morgen, bevor es hinaus in die beschäftigte Welt geht, ist das besonders wertvoll.

Du solltest täglich 20 Minuten meditieren. Außer wenn du zu beschäftigt bist, dann solltest du eine Stunde meditieren.

Trotzdem ranken rund um das Thema Mediation sehr viele Mythen und auch Vorurteile, weshalb es viele Menschen gar nicht erst ausprobieren möchten. Die Gedanken an Räucherstäbchen und stundenlanges Sitzen sind einfach schwer aus unserem Kopf zu verbannen.

Dabei hat Meditation an sich weder etwas mit Esoterik, noch mit langer formeller Praxis zu tun. Ein paar Minuten täglich sind für mehr Lebensqualität und einen positiven Effekt bereits ausreichend. Meditieren können wir überall und brauchen dafür keinen speziellen Ort: In der U-Bahn, am Arbeitsplatz, am Strand…

Sehr hilfreich ist es (egal wo wir uns befinden), wenn wir uns mit unserem Atem verankern. Dabei nehmen wir ganz bewusst wahr, wie der Atem durch die Nase ein- und wieder ausströmt. An der Nasenspitze oder an der sich hebenden und senkenden Bauchdecke können wir das besonders gut empfinden.

Regelmäßig den Geist beruhigen:

Wenngleich die Länge der Meditation oder der Ort nicht wichtig sind, ist für einen nachhaltigen Effekt – wie bei vielen Ritualen – die Regelmäßigkeit umso wichtiger. Eine regelmäßige Anwendung, wie beispielsweise auch bei unserem täglichen Fläschchen Yakult, kann dabei helfen, Rituale als festen Bestandteil in unseren Alltag zu integrieren.

So ist es auch in der Meditationspraxis. Sowohl unser Körper, als auch unser Geist benötigen die regelmäßige Anwendung, damit eine Veränderung spürbar wird. Deshalb ist es sinnvoll, dass wir uns jeden Tag vornehmen gleich am Morgen ein paar Minuten zu meditieren.

Gedanken beobachten als wertvolles Ritual

Die Erwartung, dass wir bei einer Meditation „an nichts“ denken sollen, hält sich ebenso hartnäckig. Gerade in der Stille erkennen wir erst, wie viele Gedanken in unserem Kopf auftauchen. Von der Einkaufsliste bis hin zum Treffen mit der Freundin oder dem späteren Telefonat mit dem Chef. Oft entsteht dadurch das Gefühl, wir würden in der Meditationspraxis etwas falsch machen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall!

Die eigentliche Übung  der Meditation besteht darin, unsere Gedanken zu beobachten und sie wie Wolken vorbeiziehen zu lassen, um dann wieder zu unserem Atem zurückzukehren. Dabei ist es wichtig, dass wir aufmerksam und nicht zu perfektionistisch mit uns umgehen.