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Michelle Hürzeler

Schritt für Schritt zum Erfolg

Mit innerem Feuer raus aus dem Tief

Am liebsten hätten wir stets nur gute Tage. Doch in jedem Leben gibt es Krisen. So auch bei Judoka Michelle Hürzeler. Die Spitzensportlerin des Olympiastützpunktes Bayern hatte sich zwei Mal schwer am Ellbogen verletzt und verpasste die Weltmeisterschaft, für die sie nominiert war. Eine sehr bittere Zeit für die 19-Jährige, deren Lebensziel es ist, Olympiasiegerin zu werden. Doch Michelle ließ sich nicht hängen und kämpfte sich zwei Mal zurück. Ein wunderbares Vorbild für alle, deren Tage mal nicht so rosig aussehen.

Wie Michelle Hürzelers Tage wieder gut wurden

Als Michelle 2015 nach einer Ellbogen-Verletzung operiert werden musste, war sie tief am Boden. Die Weltmeisterschaft, für die sie so viel trainiert hatte, lag in greifbarer Nähe und sie konnte nicht teilnehmen. Gedanken ans Aufhören gingen der passionierten Judoka durch den Kopf. Sie nahm sich erstmal eine Auszeit, lenkte sich ab, um ein wenig zu vergessen.

Doch dann wurde ihr klar, dass Judo ihr Leben ist und sie ihr Ziel trotz aller Hürden unbedingt erreichen wollte. Sie wollte sich wieder zurück kämpfen, auch wenn es nicht einfach werden würde.

So setzte Michelle sich Schritt für Schritt kleine Ziele. Wieder mit beiden Händen essen können. Den Ellbogen um ein Grad weiter beugen können. Physiotherapeuten und Ärzte waren ihr eine große Hilfe. Aber vor allem haben Familie und Freunde Michelle unterstützt, ihr zugehört und sie immer wieder aufgebaut. Michelle meint: „Solche Menschen sind extrem wichtig in schwierigen Situationen, denn egal wie stark man ist, manchmal braucht man jemanden, der einen auffängt.“

Michelles Botschaft lautet: „Wenn du fest an etwas glaubst und es unbedingt willst, dann bin ich sicher, dass du es erreichen wirst! Vielleicht nicht beim ersten Versuch, aber beim zweiten oder dritten. Man muss nur dran bleiben und auch Niederlagen einstecken können. Und in sich selber das Feuer spüren, das einen nach vorne treibt und einem die Motivation gibt, jeden Morgen aufzustehen und Schritt für Schritt auf sein Ziel hin zu arbeiten.“

Michelle Hürzeler erzählt: "Mein Guter Tag"

Wie sieht eigentlich ein guter Tag im Leben einer erfolgreichen Sportlerin aus? Wir haben Michelle Hürzeler gefragt. Lesen Sie hier ihre Antwort darauf, was sie selbst tut, damit ihr Tag gut wird und wie sie Tage verbringt, wenn mal nicht alles wie geplant funktioniert.

Für mich war es ein richtig guter Tag...

…wenn ich mich abends ins Bett lege und zufrieden mit mir bin. Wenn mein Training gut gelaufen ist  und ich an diesem Tag alles gegeben habe, um mein Ziel zu erreichen. Denn Olympiasiegerin zu werden, ist mein Lebensziel. Ich fühle mich gut, wenn ich mich nach dem Training lange gedehnt habe und in die Sauna gegangen bin. Und wenn ich den Abend mit Familie und Freunden entspannt ausklingen lassen kann. Es gibt mir außerdem ein gutes Gefühl, wenn ich nutzvoll und produktiv war und alle Dinge erledigt habe, die ich mir vorgenommen hatte. Nicht zuletzt war es für mich ein guter Tag, wenn ich viel gelacht habe.

Was ich tue, damit mein Tag ein guter Tag wird

Damit mein Tag ein guter Tag wird, erstelle ich schon am Vorabend eine To-do-Liste, die ich am nächsten Tag abarbeiten kann. Dabei plane ich immer auch Zeit für mich ein. Außerdem versuche ich, ausreichend zu schlafen, um fit und leistungsfähig zu sein. Wichtig für einen guten Tag finde ich, immer positiv zu denken und bei dem, was man macht alles zu geben. Und ich versuche zu helfen, wo ich helfen kann. Denn das Positive, was man gibt, kommt irgendwann auch wieder zu einem zurück.

Was ich tue, wenn es mal nicht so gut läuft

Wenn es mal nicht so gut läuft, vor allem nicht den Kopf in den Sand stecken! Jeder hat mal einen schlechten Tag. Wichtig ist nur, dass man auch diese Tage übersteht und akzeptiert. Es ist auch okay, seine Emotionen zuzulassen und es einfach mal einen schlechten Tag sein zu lassen. Danach kommt auch wieder ein guter Tag. Auch an schlechten Tagen versuche ich positiv zu denken. Wenn im Alltag mal der Wurm drin ist, lenke ich mich mit meinem Sport ab. Und wenn es im Training nicht läuft, versuche ich es einfach so gut wie möglich zu machen. Zum Ausgleich nehme ich mir dann Zeit für mich und lasse den Abend mit der Familie ausklingen, um wieder Motivation und Liebe zu tanken.

Mein wichtigster Tipp: Jeder sollte sich seine persönlichen Ziele setzen, die er unbedingt erreichen will und sich einen Plan machen, wie er Schritt für Schritt dahin kommt. Denn es macht glücklich und zufrieden, seine Ziele zu erreichen.