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Josef Ferstl

Das Ziel immer vor Augen

Starker Wille auf dem Weg zum Erfolg

Josef Ferstl, Skirennläufer am Olympiastützpunkt Bayern, gehört zu Deutschlands größten Ski-Talenten. Der 27-Jährige tritt in den Disziplinen Abfahrt, Super-G und Kombination an und konnte sich mittlerweile in den TOP 30 der Abfahrt positionieren. Seinen bisher größten sportlichen Erfolg konnte er 2014 mit dem 7. Platz im Weltcup verbuchen – langfristig soll dieser Platz mit einem Weltcup-Sieg getoppt werden. Die vergangene Saison lief für Josef Ferstl weniger gut. Bei einer Trainingsfahrt riss er sich das Kreuzband und es folgte eine lange, aber auch erfolgreiche Reha-Phase. Sein Ehrgeiz und sein Trainingsfleiß, aber auch seine positive Einstellung und die Geduld mit sich selber ermöglichen es ihm diese Saison wieder durchzustarten und sich vielleicht sogar unter den TOP 25 festzusetzen. Auch in seiner Freizeit ist Josef Ferstl sportlich unterwegs. Hier stehen Fußball und Motorcross mit Freunden auf dem Programm. Lesen Sie hier mehr aus dem Leben des Skirennläufers und erfahren Sie, was einen guten Tag für ihn ausmacht.

"Mein guter Tag" - Josef Ferstl erzählt!

Skirennläufer Josef Ferstl hat heute einen guten Tag. Im Trainingslager in Sölden, wo er sich bereits im Oktober auf die Skisaison vorbereitet, hat es nachts einen halben Meter geschneit.

Der Pulverschnee taucht die Landschaft in glitzerndes Weiß. Und als die Athleten früh morgens auf den Berg fahren, geht über der traumhaften Kulisse strahlend die Sonne auf. Auch wenn die Abfahrtsläufer harten Schnee bevorzugen – ein wirklich schöner Start in den Tag! Zudem läuft es für Ferstl wieder richtig gut auf der Piste nach seinem Kreuzbandriss im letzten Jahr.

Das motiviert an schlechten Tagen

Der Tag im Dezember 2015 −kurz vor seinem 27. Geburtstag−  war definitiv ein schlechter Tag für Josef Ferstl. Beim Trainingslauf im italienischen Santa Catarina stürzte der Skirennläufer: Kreuzbandriss! Das bedeutete Saison-Aus und ein halbes Jahr Zwangspause. „Da fällt man schon in ein Loch“, sagt Ferstl. Doch wie man damit umgeht, ist Kopfsache, findet er. Er empfiehlt, in so einer Situation erstmal auf seinen Körper zu hören und sich zu erholen. Motiviert haben ihn seine Erfolge vor dem Sturz. In Erinnerung an seine guten Tage glaubte er fest daran, dass er „es drauf hat“ und wieder an seine Erfolge anknüpfen und sogar noch besser werden kann.

Wie Erfolg entsteht

Ferstls größte Erfolge waren mehrere Platzierungen unter den Top Ten bei Weltcuprennen, wobei er teilweise einen Platz auf dem Podest nur knapp verfehlte. Das zu schaffen, hat natürlich mit Talent und einer Portion Glück zu tun. Als wichtigsten Erfolgsfaktor sieht der Top-Athlet jedoch sein Durchhaltevermögen. Nicht aufgeben, immer weitermachen, diszipliniert sein und auch mal verzichten können. Das geht nur, wenn  man ein klares Ziel vor Augen hat – für Ferstl ist dies, zu den besten Abfahrtsläufern zu gehören. Auch das gute Team mit Trainern, Physiotherapeuten und Ernährungsberatern sowie den anderen Athleten hilft ihm. Die Teamkollegen auf gleichem Niveau lernen voneinander und pushen sich gegenseitig. Ferstl freut sich über die Erfolge der anderen und denkt zugleich: „Was der kann, kann ich auch!“

Dankbar sein und „wollen“ statt „müssen“

Wichtig ist dem ambitionierten Skirennläufer dabei, locker zu bleiben und Spaß zu haben. Seine Ziele nicht grimmig erzwingen, sondern freiwillig und mit Spaß erreichen. Dabei hilft ihm seine positive Sicht auf das Leben. „Wir haben es so gut in Deutschland und sollten froh sein, dass wir so viele Dinge machen können“, meint Ferstl. Er beklagt sich nicht über die Belastungen durch den Hochleistungssport, sondern ist vor allem dankbar – zum Beispiel darüber, dass er sein Hobby zum Beruf machen konnte. Er glaubt: Jeder hat Talente oder Dinge, die ihm liegen oder gefallen. Diese sollte jeder für sich finden. Und sie auch fördern und entwickeln, denn von Nichts kommt nichts.

Ferstls Tipps für einen guten Tag

Für den Skirennläufer  beginnt ein guter Tag mit guter Vorbereitung. Am besten gleich morgens nach dem Aufstehen den Körper mobilisieren, mit sanften Bewegungen und möglichst an der frischen Luft. Dann gibt es bei ihm ein ausgewogenes Frühstück mit Haferflocken, Milch und Obst. Auch sonst ernährt sich der Sportler möglichst mit frischen Lebensmitteln und abwechslungsreich: „Also von jedem a bissl was!“. Gerade im Herbst und Winter trägt auch die richtige Kleidung zu Leistung und Wohlbefinden bei, findet der Skirennläufer. Mehrere Schichten Funktionskleidung sorgen dafür, dass man nicht schwitzt oder friert. Zum Entspannen am Abend gönnt Ferstl sich einen Spaziergang am See oder ein heißes Bad in der Wanne.