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Svenja Redeker

Ausgleich schaffen für den Erfolg

Ein guter Tag für Svenja Redeker

Svenja Redeker, Ski Freestylerin am Olympiastützpunkt Bayern, gehört dem B-Kader unserer deutschen Nationalmannschaft an. Die 21-Jährige kommt ursprünglich aus Münster und begann ihre Karriere beim SC Bayer Leverkusen. In ihrer Sportart konnte sie bereits mehrere Erfolge, wie zuletzt den 6. Platz beim Europacup sowie den 10. Platz in der Europacup-Gesamtwertung, verzeichnen. Als nächstes strebt sie einen Startplatz im Weltcup und einen Treppchen-Platz im Europacup an. Langfristig trainiert sie auf eine Teilnahme bei den olympischen Winterspielen 2018 oder 2022 hin. Oberstes Ziel bleibt für sie dabei immer verletzungsfrei zu bleiben. Neben dem Ski Freestyle zählen diverse andere Sportarten zu den Hobbies der Sportstudentin (TU München), wie z.B. Turnen, Surfen, Trampolin oder Downhill biken. Eine echte Powerfrau, die zum Ausgleich aber auch gerne ihre Zeit mit dem Zeichnen oder mit Freunden verbringt. Hier erzählt sie, was in ihren Augen einen guten Tag ausmacht. Lesen Sie außerdem, wie sie selber zu einem guten Tag beiträgt und wie sie weniger gute Tage meistert.

Mein guter Tag

Dass mein Tag richtig gut war, merke ich daran, dass ich abends seelenruhig und mit einem Lächeln ins Bett gehen kann, ohne dass mich noch etwas vom Tag beschäftigt. Ein guter Tag heißt für mich, sportlich aktiv zu sein, aber auch Freunde zu treffen und zu lachen. Ich bin zufrieden, wenn ich alle E-Mails, Termine und Studienkram erledigt habe, die ich mir vorgenommen hatte. Wichtig ist auch, dass ich Zeit für mich habe. Und es tut mir gut, zu wissen, dass ich Familie und Freunde habe, die mir immer den Rücken stärken. Gute Tage sind es auch, wenn ich jemanden glücklich gemacht habe.

Was ich tue, damit mein Tag ein guter Tag wird

Damit ich morgens fit in den Tag starten kann, gehe ich früh genug ins Bett, um acht bis neun Stunden zu schlafen. Nach dem Aufstehen höre ich Musik, trinke viel und frühstücke ordentlich. Denn: Ist der Morgen gut, ist der Tag gut. Dann tue ich etwas für den Kopf und bilde mich oder arbeite. Nach der ersten Sporteinheit versorg ich mich mit einem guten Mittagessen. Danach eine halbe Stunde Entspannung, und ich bin wieder topfit. Ich versuche, alles was ich mir vorgenommen habe möglichst schnell zu erledigen, damit ich noch Freiräume für schöne Dinge habe, wie Freunde treffen, zeichnen oder auch mal einen Film gucken. Es macht mir besonders viel Freude, meine Freunde zum Lachen zu bringen.

Was ich tue, wenn es mal nicht so gut läuft

Schlechte Tage sind für mich zum Beispiel wenn der Körper nicht mitspielt, ich schlechte Prüfungsergebnisse erhalte oder es im Training oder im Wettkampf schlecht läuft. Aber das ist ja ganz normal, denn jeder hat mal einen schlechten Tag. Das muss man akzeptieren und sich nicht daran aufhalten. Ich persönlich denke darüber nach, wieso der Tag schlecht war und wie ich das ändern kann. Versuche zu entspannen und wieder an die schönen Dinge zu denken. Die schlechten versuche ich zu vergessen mit Musik, progressiver Muskelentspannung oder Zeichnen. Dann fokussiere ich mich auf den nächsten Tag, damit der wieder gut wird.

 

Mein wichtigster Tipp: Man sollte sich Gedanken machen, was einem selbst gut tut und sich nicht von anderen abhängig machen. Und den Tag so planen, dass man auch Zeit für sich findet, um mental runter zu kommen und zu entspannen.