Sushi Burrito – Japan trifft Mexico: Olè!

Ob mit Fisch, Tofu oder Gemüse – japanisches Sushi hat sich in unserer Esskultur mittlerweile erfolgreich etabliert. Auch mexikanische Burritos mit Hackfleisch und Gemüse sind von den Speisekarten nicht mehr wegzudenken. Wie schön, dass sich diese beiden Leckerbissen zusammentun.

Ihren Ursprung haben die köstlichen Sushi Burritos, oder auch Susharitos genannt, in San Francisco. Dort gibt es die Leckerbissen schon seit dem Jahr 2010. Jetzt erobern sie auch endlich Deutschlands Street Food Märkte und Restaurants.

Die Fusion der beiden doch recht unterschiedlichen Geschmäcker scheint erst verwirrend, ist jedoch ein wahrer Genuss. Bei der Zubereitung verzichtet man auf den schweren Weizenfladen und ersetzt diesen durch ein Nori-Blatt. In dem Blatt wird eine Füllung aus Lachs, Hähnchen, Tofu, knackiges Gemüse, frische Kräuter, Kohl oder Salat verwendet – die Sushirolle kann nach Belieben gefüllt werden. Als Dip kann Guacamole, Soja- oder auch Salsa-Sauce verwendet werden.

Der Sushi Burrito enthält alles, was man für eine ausgewogene Ernährung benötigt: Kohlenhydrate, Proteine, Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe und zahlreiche Vitamine. Die Nori-Algenblätte gelten als Superfood, neben Vitamin A, B1, B2, Niacin und Vitamin C, enthalten sie auch Jod und Eiweiß.

Die Vorteile des neuen Trendfoods liegen auf der Hand: Die Zubereitung geht schnell, das Essen geht auch unterwegs und dank individueller Füllungen ist die Abwechslung groß. Ein Hoch auf die Fusionsküche!

Der Begriff Fusionsküche entwickelte sich bereits in den 1980er Jahren in den USA, der die Fusion unterschiedlicher Esskulturen bezeichnet. Dabei werden Gerichte aus verschiedenen Regionen oder Ländern zu neuen kulinarischen Kreationen kombiniert. Als Pionier der Fusionsküche gilt übrigens die sogenannte Tex-Mex-Küche, die texanische Zutaten mit solchen aus dem angrenzenden Mexiko kombiniert.