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Perfektionismus ade

Selbst die besten Kletterer fallen mal vom Baum. Wir können eben nicht alles kontrollieren, nicht alles richtig machen. Perfektionismus kostet viel Energie. Verabschieden Sie sich also davon, alles 100-prozentig machen zu wollen. Stehen Sie zu Ihren Schwächen, denn kleine Fehler machen einen Menschen erst menschlich und sympathisch. Das Unperfekte wird im japanischen Konzept des Wabi-Sabi sogar besonders geschätzt – eine nicht ganz offensichtliche Schönheit übt größeren Reiz aus, als das allzu Perfekte.

Aus Fehlern lernen

Es ist ein Fehler, keine Fehler zu machen. Da wir aus Fehlern besonders gut lernen, bringt uns jedes Scheitern dem Erfolg ein Stückchen näher. Wer wüsste das besser als die Spitzensportler des Olympiastützpunktes Bayern.

Svenja Redeker, Ski Freestylerin am Olympiastützpunkt Bayern:

Schlechte Tage sind für mich zum Beispiel wenn der Körper nicht mitspielt, ich schlechte Prüfungsergebnisse erhalte oder es im Training oder im Wettkampf schlecht läuft. Aber das ist ja ganz normal, denn jeder hat mal einen schlechten Tag. Das muss man akzeptieren und sich nicht daran aufhalten. Ich persönlich denke darüber nach, wieso der Tag schlecht war und wie ich das ändern kann. Versuche zu entspannen und wieder an die schönen Dinge zu denken. Die schlechten versuche ich zu vergessen mit Musik, progressiver Muskelentspannung oder Zeichnen. Dann fokussiere ich mich auf den nächsten Tag, damit der wieder gut wird.

Michelle Hürzeler, Judoka am Olympiastützpunkt Bayern:

Wenn es mal nicht so gut läuft, vor allem nicht den Kopf in den Sand stecken! Jeder hat mal einen schlechten Tag. Wichtig ist nur, dass man auch diese Tage übersteht und akzeptiert. Es ist auch okay, seine Emotionen zuzulassen und es einfach mal einen schlechten Tag sein zu lassen. Danach kommt auch wieder ein guter Tag. Auch an schlechten Tagen versuche ich positiv zu denken. Wenn im Alltag mal der Wurm drin ist, lenke ich mich mit meinem Sport ab. Und wenn es im Training nicht läuft, versuche ich es einfach so gut wie möglich zu machen. Zum Ausgleich nehme ich mir dann Zeit für mich und lasse den Abend mit der Familie ausklingen, um wieder Motivation und Liebe zu tanken.

Unsere nächsten Verwandten: Affenstark

Selbst Affen fallen zwar mal vom Baum, aber im Klettern sind unsere nächsten Verwandten uns weit überlegen. Mit ihren langen Armen und Greiffüßen schwingen sie sich gekonnt von Ast zu Ast. Zudem nutzen sie Werkzeuge wie wir, erkennen sich im Spiegel und zeigen Mitgefühl. Grund für die Ähnlichkeit vom Menschen und Schimpansen: Mehr als 98% unserer Gene stimmen überein. Allerdings werden die Gene unterschiedlich wirksam, so dass sich doch etliche Unterschiede ergeben. Affen haben ein deutlich kleineres Hirnvolumen und eine einfachere Sprache. Sie ernähren sich von rohem Gemüse und nicht wie wir von gekochter Nahrung. Dennoch fallen wir leichter vom Baum.