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Wohlfühltipps

Kleine Freuden bereichern den Tag

Lesen Sie hier unsere Wohlfühltipps

Es gibt so viel Gutes und Schönes auf dieser Welt. Oft müssen wir nur achtsam sein und richtig hinschauen, um uns daran zu erfreuen. Auch unsere innere Haltung bestimmt, ob für uns das Glas halb leer oder halb voll ist. Mit diesen Wohlfühl-Tipps möchten wir Sie dazu anregen, offen zu sein für die kleinen und großen Freuden des Alltags und positive Stimmung in Ihren Tag zu bringen.

  • Wohlfühltipps
    • Wie (fast) jeder Tag ein guter Tag wird

      Was macht eigentlich einen guten Tag aus? Und wie kann nahezu jeder Tag zu einem guten Tag werden? Das verrät Rita Regös, Sportpsychologin und Motivationstrainerin beim Olympiastützpunkt Bayern.

      Bei guten Tagen denken wir meistens zuerst an die Highlights in unserem Leben: unsere Hochzeit, eine bestandene Prüfung, eine aufregende Reise oder eine beglückende Begegnung. Diese Tage sind oft mit einem ganz besonderen Ereignis verbunden. Dabei haben wir uns manchmal an dem Tag vielleicht gar nicht so wohl gefühlt, sondern waren eher aufgeregt, gestresst und hinterher nur noch müde. Dennoch bleiben uns diese einschneidenden Ereignisse lange in Erinnerung. Sie sind sehr wertvoll, denn sie geben uns Selbstvertrauen und Zuversicht und helfen uns auch über schlechtere Tage hinweg.

      Und dann gibt es diese Tage, an denen viele kleine Dinge unseren Tag zu einem guten werden lassen, uns ein Gefühl von Zufriedenheit und Wohlgefühl bescheren. Weil wir erfolgreich waren im Beruf, weil wir eine Aufgabe gut gemeistert oder etwas Schönes erlebt haben. Weil wir mit Familie und Freunden gelacht oder interessante Menschen kennen gelernt haben. Weil wir jemandem helfen konnten, eine gute Idee hatten oder uns Zeit nehmen konnten für einen langen Spaziergang, eine Kunstausstellung oder ein gutes Buch.

      An diesen guten Tagen freuen wir uns über positive Erlebnisse und ignorieren gleichzeitig mit Leichtigkeit Dinge, die nicht so schön waren. So ging beispielsweise bei Rita Regös vor einigen Jahren auf dem Weg in den Urlaub alles schief. Kilometerlange Staus, eine Autopanne und die bereits geschlossene Hotelrezeption zwangen die Mentaltrainerin, am Strand im Freien zu übernachten. Ihr Ärger verschwand im Nu als sie sich in den Sand legte und einen Nachthimmel mit abertausenden, leuchtenden Sternen erblickte, wie sie ihn noch nie zuvor gesehen hatte. Dieses fantastische Naturerlebnis ließ den Tag zu einem besonderen werden. Bis heute ist dieser Anblick ihr Ruhebild, das sie sich in Erinnerung ruft, wenn es mal hektisch zugeht.

      Rita Regös‘ Rat: Lenken Sie Ihren Blick stets auf das Positive. Wer sich ärgert, ärgert nur sich. Also achten sie auf das Gute und sie vergessen Ärgernisse, Stress oder schlechtes Wetter automatisch. Mit dieser Einstellung kann eigentlich nahezu jeder Tag ein guter Tag werden.

    • Wie Sie positiv denken lernen

      Störende Gedanken halten uns oft von unseren Vorhaben ab oder behindern den Erfolg, denn Gedanken leiten unser Handeln, weiß Rita Regös, Sportpsychologin beim Olympiastützpunkt Bayern. Wer denkt „Ich bin müde“ bleibt auf der Couch, wer hingegen an die herrlich frische Luft draußen denkt, geht wahrscheinlich mit Freuden raus. Wenn ein Athlet sich vor dem Überholen erst fragt, ob seine Beine noch können, verliert er im Wettkampf entscheidende Sekunden. Deshalb bringt Rita Regös ihren Athleten bei wie sie negative Gedanken unterbrechen und durch positive ersetzen. Machen Sie es wie die Sportler: Sobald sie merken, dass ein störender Gedanke auftaucht, sagen Sie leise Stopp und stellen sich ein Stoppschild vor. Dann holen Sie einen positiven Gedanken, den Sie sich vorher überlegt haben, ins Bewusstsein: „Ich bin müde – STOPP – Ich brauche jetzt 30 Minuten an der frischen Luft.“ Das erfordert etwas Übung, klappt aber mit der Zeit prima. Nach ein paar Wochen wird Ihr Aktivprogramm so sicher schon zur Routine. Mit dieser Strategie kann man auch im Alltag unerwünschte Gedanken und Handeln erfolgreich abstellen.

    • Der Erkältung keine Chance

      Eine Erkältung kann unser Wohlbefinden ziemlich beeinträchtigen. Am besten beugen Sie gut vor, damit Sie gut durch die Erkältungszeit kommen. Das können Sie tun:

      Da bis zu 80 % aller ansteckenden Krankheiten über die Hände übertragen werden, waschen Sie öfter die Hände, insbesondere vor dem Essen. Reinigen Sie mit Wasser und Seife mindestens 20 Sekunden lang Handinnen- und -außenflächen, sowie zwischen den Fingern. So können Sie Keime deutlich reduzieren.

      Halten Sie die Schleimhäute feucht, indem Sie viel trinken und ihre Nase eventuell mit einem Salzwasser-Nasenspray durchspülen. Verwenden Sie beim Niesen und Husten möglichst ein frisches Papiertaschentuch. Am besten husten Sie sonst in die Armbeuge.

      Fassen Sie in öffentlichen Verkehrsmitteln wenig an und behalten Sie im Winter die Handschuhe an. Meiden Sie den näheren Kontakt zu Kranken.

      Bewegen Sie sich öfter an der frischen Luft. Dort sind weniger Erreger unterwegs. Lüften Sie zuhause die Räume dreimal täglich für einige Minuten bei offenen Fenstern (Stoß-Lüften).

      Essen Sie etwas Warmes, am besten täglich mindestens eine warme Mahlzeit. Wer mag, startet schon mit einem warmen Frühstück in den Tag. Sorgen Sie zudem für ausreichend Schlaf und Entspannung.

      Ziehen Sie sich dem Wetter entsprechend an, so dass Sie weder schwitzen noch frieren. Beim Sport tragen Sie am besten Funktionskleidung in mehreren Lagen. Dabei Mütze, Handschuhe und Schal nicht vergessen.

      Besprechen Sie mit dem Arzt, ob eine Grippe-Impfung für Sie sinnvoll ist.

      Wenn es Sie doch erwischt hat, dann akzeptieren Sie die Krankheit. Jetzt ist Ausruhen angesagt, viel schlafen und viel trinken. Kurieren Sie sich erst aus, bevor Sie wieder aktiv werden.

    • Glück kann man lernen

      Machen Sie es wie die Japaner und lächeln öfter mal. “Das Glück kommt zu denen, die lächeln”, heißt es in Japan. So sieht es auch Makiko Miyagawa, die seit 1996 bei Yakult Niederlande arbeitet. Die Japanerin meint, wer nur auf das Glück wartet, wird es nicht erfahren. Aber je mehr man versucht, froh zu sein und zu lächeln, desto mehr Glück wird kommen.

      Ideen für Ihr Glückstraining:

      Bedanken Sie sich bei Menschen, die Ihnen wichtig sind z.B. mit einem Dankesbrief oder einer kleinen Aufmerksamkeit.

      Üben Sie sich in Optimismus: Betrachten Sie negative Erlebnisse immer als etwas Vorübergehendes. Vertrauen Sie darauf, dass es wieder besser wird und packen Sie Ihr Leben mutig an.

      Trainieren Sie Ihren Humor: Versuchen Sie auch schwierige Situationen mit Humor zu nehmen und etwas Lustiges darin zu entdecken.

      Nehmen Sie schöne Momente bewusst wahr und freuen sich daran. Erzählen Sie anderen begeistert, was Sie Schönes erlebt haben.

      Probieren Sie öfter etwas Neues aus: Nehmen Sie mal einen anderen Weg zur Arbeit, lesen Sie über ein Ihnen unbekanntes Thema oder testen Sie eine neue Sportart.

    • Durchhalten: Veränderungen brauchen Zeit!

      Endlich gesünder essen, mehr Sport treiben oder beim Arbeiten regelmäßig Pausen machen – gute Vorsätze sind schnell gefasst, aber auch ebenso schnell wieder vergessen. Völlig verständlich findet Motivationstrainerin Rita Regös das, hat aber auch einige Tipps, wie man seine Ziele trotzdem erreicht. Die Sportpsychologin beim Olympiastützpunkt Bayern erklärt: „Unsere Vorsätze sollen in der Regel eine Verhaltensänderung bewirken. Doch unser Alltag und unser Handeln laufen weitgehend automatisiert, damit wir die täglichen Anforderungen effizient meistern können. Unsere Automatismen müssen wir erst aufbrechen und durch neue ersetzen. Das funktioniert nur durch fortwährende Wiederholung. Und dieser Prozess braucht Zeit. Deshalb müssen wir geduldig sein und Nachsicht mit uns haben. Das neue Verhalten muss man mindestens sechs Wochen lang wiederholen, bevor es langsam zur Gewohnheit wird.“

      Was hilft uns, so lange dranzubleiben und an unserem Vorsatz festzuhalten? Rita Regös selbst hatte sich zu Beginn des Jahres vorgenommen, jeden Tag mindestens zwei Liter Wasser zu trinken. Um sich zu motivieren hatte sie sich extra eine große Wasserflasche in ihrer Lieblingsfarbe gekauft. Und doch hielt sie nur drei Wochen durch, dann geriet der Vorsatz in Vergessenheit. Dabei hatte sie sich viel besser gefühlt mit ausreichend Flüssigkeit. Außerdem war sie stolz darauf, dass sie es geschafft hatte, ihren Vorsatz mehr zu trinken zunächst in ihren Alltag zu integrieren. Das alles fällt ihr wieder ein als sie eines Tages die verstaubte Wasserflasche entdeckt. Warum sollte sie dieses erstrebenswerte Ziel aufgeben, nur weil sie mal vom Weg abgekommen war? So nahm sie einfach die Wasserflasche, füllte sie wieder auf und trank direkt einen Schluck.

      Ritas Rat: Um Ihre Vorsätze zu erreichen, stellen Sie sich immer wieder vor, welchen positiven Effekt Sie bewirken möchten. Das motiviert für den etwas beschwerlichen Weg und lässt Sie weiter an Ihrem Ziel festhalten. Wenn Sie Ihren Vorsatz mal vergessen haben oder sich einige Tage nicht daran halten, seien Sie nachsichtig mit sich, aber bleiben Sie trotzdem hartnäckig dran. Nehmen Sie den Weg wieder auf und marschieren Sie weiter auf Ihr Ziel zu. Jeder Gedanke ans Aufgeben, jedes Gefühl von Wut oder Frust bewirkt nur, dass sie Sie tatsächlich wütend aufgeben und sich darüber frustriert sind. Denken Sie lieber daran: Nach ein paar Wochen ist es geschafft, und Sie werden sich wohler fühlen jeden Tag!

    • Wie Sie Gelassenheit und Kraft finden

      Manche Tage gehen ziemlich turbulent zu und wir fühlen uns unausgeglichen. Von der traditionellen Lebensweise der Japaner können wir uns Techniken abschauen, die unsere Gelassenheit und innere Kraft stärken. Der Bauch gilt in Japan als die „geehrte Mitte“ und bildet das Zentrum der körperlichen und geistigen Kraft. Viele japanische Künste dienen deshalb vor allem dazu, sich zu sammeln, Ruhe und Frieden zu finden. Bei Ritualen wie z.B. der Teezeremonie, der Kalligraphie, der Gartengestaltung oder dem Blumenarrangement (Ikebana) geht es vorrangig darum etwas in friedlicher Atmosphäre und mit Leidenschaft zu tun. Das Ergebnis ist dabei weniger entscheidend. Hören auch Sie einfach mal auf ihr Bauchgefühl und machen etwas, wobei Sie die Zeit vergessen können. Vielleicht malen Sie ja gerne Mandalas, basteln, puzzeln oder beschäftigen sich im Garten. Die Hauptsache ist, Sie tun es mit Hingabe – Sie werden sehen, wie viel Kraft Sie daraus ziehen.

    • Älter werden, jung bleiben

      Von den Japanern kann man viel darüber lernen, wie man gesund alt wird und fit bleibt. Über Jahrzehnte war Japan das Land mit der höchsten Lebenserwartung weltweit. Auch die meisten über 100-Jährigen sind hier zu finden. Besonders viele fitte Hochbetagte leben auf der südjapanischen Inselgruppe Okinawa. Machen Sie es den Japanern nach und orientieren Sie sich an diesen 7 Tipps aus dem Land der aufgehenden Sonne

      Öfter mal lächeln. Japan gilt als das Land des Lächelns. So eine positive Einstellung zum Leben hält gesund. Also lieber nicht aufregen, sondern die Dinge mit Milde und Humor nehmen.

      In Bewegung bleiben. Gerade die älteren Menschen in Japan bewegen sich gerne, denn sie wissen, dass ein gesunder Geist in einem gesunden Körper wohnt. Halten Sie sich mit körperlicher Aktivität fit und gesund.

      Vielfältig essen. Es heißt, dass Japaner 30 verschiedene Komponenten am Tag essen, Zudem komponieren sie ihr Essen sorgfältig aus unterschiedlichen Farben, Formen, Texturen und Geschmäckern.

      Aktiv bleiben. Viele über 100-Jährige in Okinawa gehen immer noch ihrer Arbeit nach. Bleiben Sie das ganze Leben und auch im Alter rege. Etwas zu unternehmen, sich zu engagieren oder Neues zu lernen, hält einfach fit und gesund.

      Freundschaften pflegen. Als weiterer Faktor für die gute Gesundheit und lange Lebenserwartung in Japan gilt der Zusammenhalt in Gesellschaft und Familie. Pflegen Sie also Ihre Beziehungen zu Familie und Freunden.

      Alter wertschätzen. In Japan werden ältere Menschen besonders geehrt. Lernen Sie das Alter zu schätzen, denn es bringt Erfahrung und Gelassenheit.

      Zur Vorsorge gehen. Ob in Japan oder bei uns: Wer auf regelmäßige Gesundheitsvorsorge achtet, wird gesünder alt.

    • Die innere Kraft stärken

      An manchen Tagen könnte man bildlich gesprochen „Bäume ausreißen“. Das Gefühl von einer inneren Kraft, die uns besser durch den Alltag bringt, hat wohl jeder schon mal gespürt. Die innere Kraft hilft uns dabei, unser Leben zu gestalten, Aufgaben zu bewältigen und für uns und andere da zu sein. Die gute Botschaft ist: Wir haben Einfluss auf die innere Kraft und können sie stärken. Folgende Tipps können Ihnen dabei helfen.

      Kraftquellen finden: Denken Sie an positive Momente in Ihrem Leben. Was hat Ihnen da Kraft gegeben? Was tut Ihnen gut? Wo tanken Sie auf? Erstellen Sie eine Liste mit ihren persönlichen Kraftquellen und bauen Sie immer wieder solche Kraftquellen in den Alltag ein.

      Krafträuber enttarnen: Was raubt Ihnen Energie? Was nervt oder verursacht schlechte Laune? Überlegen Sie, ob diese Dinge so sein müssen. Vielleicht können Sie manches einfach weglassen, abstellen oder verändern.

      Wünsche erfüllen: Was wünschen Sie sich eigentlich? Welche Ziele liegen Ihnen besonders am Herzen? Kümmern Sie sich nicht nur um andere. Denken Sie auch daran, Ihre eigenen Wünsche zu erfüllen.

      Ansprüche überdenken: Erwarten Sie nicht zu viel von sich und anderen. Muss wirklich alles perfekt sein? Haben Sie es nötig, irgendwem etwas zu beweisen? Lassen Sie öfter mal Fünfe gerade sein, das entspannt ungemein.

      Prioritäten setzen: Was ist Ihnen wirklich wichtig? Was kann auch warten oder ist vielleicht überflüssig? Wo lassen Sie sich möglicherweise vor den Karren anderer spannen? Wenn Ihnen alles zu viel wird, stellen Sie eine Prioritätenliste auf und fangen Sie mit dem Wichtigsten an.

      Genuss und Muße erleben: Gönnen Sie sich immer wieder Zeit für sich, auch wenn es manchmal nur ein paar Minuten sind. Bleiben Sie offen für die kleinen Schönheiten dieser Welt. Genießen Sie mit allen Sinnen. Solche Auszeiten sind wahre Krafttankstellen.

    • So retten Sie schlechte Tage

      Natürlich gibt es für jeden von uns auch weniger gute Tage, an denen wir uns unwohl fühlen, unzufrieden sind, ungeduldig, müde oder hektisch. Wie man mit solchen Tagen am besten umgeht, weiß die Sportpsychologin und Mentaltrainerin beim Olympiastützpunkt Bayern, Rita Regös. Ihr Tipp: „Wenn es mal nicht gut läuft und Sie schlecht drauf sind, ist es wichtig, sich bewusst zu werden, warum dies so ist. Denn nur wer den Grund kennt, kann etwas ändern“. Oft findet sich der Grund auf Anhieb, manchmal muss man etwas länger überlegen. Doch die Mühe lohnt sich, denn damit entwickelt man auch mehr Verständnis für sich selbst. Zum Beispiel so kann es sich dann anhören: Ja klar bist Du etwas gereizt, die letzten Wochen hast Du viel gearbeitet.

      Sind Sie sich der schlechten Laune und ihres Auslöser bewusst, verhindert das auch, dass Sie Ihr subjektives Befinden auf Ihr Umfeld übertragen. So lassen sich Konflikte vermeiden, die den nicht so guten Tag eventuell in einen ganz schlechten verwandeln. „Wer sich seine schlechte Laune erklären kann, kann Lösungen finden oder die Situation zumindest akzeptieren“, meint Rita Regös. So bereitet der schlechte Tag weniger Probleme und Sie können Ihre Aufmerksamkeit anderen Dingen widmen.

      Liegt der Grund des Unwohlseins in Zeitnot oder Hektik, empfiehlt die Motivationstrainerin folgendes: „Werden Sie langsamer und konzentrierter. Das macht Sie letztendlich effektiver und am Abend zufriedener. Fällt Ihnen beispielsweise etwas aus der Hand, schalten Sie einen Gang zurück. Lassen Sie ein zweites Mal etwas fallen, locker bleiben, denn das Missgeschick war ja zu erwarten. Lachen Sie über sich selbst – das zerstreut jedes Unwohlsein.“

      Ungeduldige Tage erfordern viel Selbstdisziplin. Wer, wie Rita Regös selbst, von Natur aus mit wenig Geduld ausgestattet ist, sollte vor übereilten Reaktionen erstmal tief durchatmen. Die Sportpsychologin zählt schlichtweg bis drei bevor sie reagiert. Dabei stellt sie sich einen Stier aus einem Comic mit dampfenden Ohren und Nase vor, muss darüber grinsen und gewinnt Abstand zu ihrer Ungeduld.

      Lange Stunden mit Routineaufgaben können ebenfalls die Stimmung vermiesen. Rita Regös überlistet sich dann mit einem kleinen Trick. Sie stellt sich einen duftenden Blumenstrauß auf den Tisch. Gönnen auch Sie sich eine kleine Nettigkeit als Entschädigung für ungeliebte Aufgaben. Die Routine wird dadurch zwar nicht lustiger, aber das Arbeitsumfeld netter und sie fühlen sich wohler.

      Müdigkeit sollten Sie unbedingt ernst nehmen, denn sie färbt auf jeden Lebensbereich ab, auf das Gemüt, Interessen und soziale Kontakte, Gesundheit und Wohlbefinden. Aus dem Leistungssport weiß Rita Regös wie wichtig Regeneration für Leistungsvermögen und Wohlbefinden ist. Denn oft ist ein nicht so guter Tag, einfach nur einer, an dem man müde ist. Dann gehen Sie besser früh schlafen und lassen auch mal Aufgaben liegen. Denn letztlich können Sie diese ausgeruht wesentlich schneller und besser erledigen.

      Am Ende gibt es auch Tage, an denen nichts hilft. Man fühlt sich einfach unwohl, ohne zu wissen warum oder ohne es ändern zu können. Der Spaziergang, um den Kopf zu lüften, bleibt ebenfalls erfolglos. Dann heißt es Augen zu und durch. Akzeptieren Sie den Tag, wie er ist, der nächste Morgen kann schon ganz anders, der nächste Tag viel besser werden. Ziehen Sie sich am besten zurück mit einer großen Tasse Tee, in eine weiche Decke gehüllt, mit wohltuender Musik und einem unterhaltsamen Buch. Gönnen Sie sich Wärme, Geborgenheit und schöne Dinge. So wird es vielleicht kein guter Tag, aber es bleibt auch kein schlechter.

    • Erfolge festhalten

      Erfolge motivieren – sofern man sich an sie erinnert. Deshalb: Feiern Sie Ihre Erfolge und halten Sie die Erinnerung daran wach. Sammeln Sie beispielsweise Fotos von besonderen Situationen, die Sie gemeistert haben – sei es der 10-km-Lauf, das Vorspielen am Klavier oder der Gang über die schwankende Hängebrücke. Halten Sie schriftlich fest, wie Sie sich überwunden und Ihre Zweifel besiegt haben; zum Beispiel: „Bin heute 5 Kilometer gelaufen. Dachte erst, ich würde es nicht bis zum Ende schaffen, doch ich bin einfach drangeblieben und irgendwann lief es wie von selbst. Nachher habe ich mich richtig gut gefühlt.“ Heben Sie auch Komplimente, Lob, Dankesbriefe oder nette Worte von Familie oder Freunden, Kollegen oder Kunden sorgsam auf.

      Sie können diese Dinge beispielsweise in einem kleinen Motivationsbüchlein sammeln. Besonders schöne Fotos und aufmunternde Sprüche haben Sie am Spiegel täglich im Blick. Wenn ein Motivationstief kommt, wenn Sie sich mal antriebslos oder unfähig fühlen, dann schauen Sie sich Ihre gesammelten Schätze an. Schöpfen Sie aus dem, was Sie selbst schon geschafft haben und aus den positiven Rückmeldungen anderer neue Kraft und Motivation für Ihren Alltag und Ihre Ziele. Die Erinnerung an Ihre Erfolgsmomente weckt neuen Ehrgeiz. Beim Zurückblättern führen Sie sich Ihre Erfolgsmomente wieder vor Augen, denken lächelnd an Geglücktes zurück und fühlen sich garantiert motivierter und stärker als zuvor.

    • Eine Diät, die wirklich gut tut

      Sie hätten gerne ein paar Kilo weniger auf den Rippen? Lassen Sie sich Ihre Laune nicht von Diäten, Kalorien zählen und dem täglichen Gang auf die Waage verderben. Vergegenwärtigen Sie sich einmal, was Diät bedeutet. Das Wort Diät stammt vom griechischen „diaita“, was gesunde Lebensweise bedeutet. Den Griechen ging es bei einer Diät nicht in erster Linie darum, überflüssige Pfunde loszuwerden. Sie hatten alle Maßnahmen im Blick, die unsere körperliche und seelische Gesundheit erhalten und verbessern.

      Lieber etwas rund aber gesund

      Es ist doch das Wichtigste, dass wir gesund sind und uns in unserem Körper wohlfühlen. Dabei gilt: Weniger Gewicht bedeutet nicht unbedingt mehr Glück. Wer zufrieden ist und eine tolle Ausstrahlung hat, braucht sich um kleine Speckröllchen nicht zu sorgen. Außerdem sind Schlanke nicht automatisch gesünder, wie Studien zeigen. Ältere mit etwas mehr Gewicht überstehen z.B. Krankheiten besser. Und Mollige, die sich viel bewegen sind meist gesünder als dünne Sportmuffel.

      Tun Sie sich etwas Gutes ‒ jeden Tag

      Unser Tipp: Lösen Sie sich vom Blick auf die Waage. Achten Sie vielmehr darauf, was Ihnen langfristig gut tut. Dabei kann gesünder essen ganz leicht sein: Greifen Sie einfach häufiger zu Ihrem Lieblingsgemüse oder -obst. Es hebt auch die Laune, sich ab und zu bewusst eine kleine Leckerei zu gönnen. Überlegen Sie mal, womit Sie sich sonst im Alltag eine Freude machen können. Vielleicht bei einem leckeren Cappuccino eine Zeitschrift lesen, sich selbst einen Blumenstrauß schenken oder eine spannende Ausstellung besuchen.

      Etwas bewegen ‒ wie es Ihnen gefällt

      Für unsere Gesundheit sind Bewegung und Fitness das A und O. Finden Sie auch hier Wege, die Ihnen gut tun. Sie gehen gerne spazieren oder werkeln leidenschaftlich im Garten? Prima, mehr davon! Sie toben am liebsten mit den Kindern oder möchten mal wieder tanzen? Nur zu! Fahnden Sie nach sportlichen Aktivitäten, die Ihnen Spaß machen und setzen diese konsequent um. Wenn Sie Ihren Lebensstil auf diese Weise nachhaltig ändern, werden Sie vielleicht irgendwann feststellen, dass sich unbemerkt ein paar Kilos davongeschlichen haben ‒ aber das ist ja nicht so wichtig.

      Wenn Sie dennoch etwas ändern möchten

      Lassen Sie sich nicht verunsichern von den vielen Diätplänen und –programmen im Internet. Ohne richtige Anleitung und das nötige Know-How ist es oftmals schwierig den richtigen Weg für sich zu finden. Wenden Sie sich deshalb bei Ernährungs- und Gesundheitsfragen am besten an eine qualifizierte Ernährungsberaterung, die Ihnen vielfältige Tipps geben und Sie individuell beraten kann. Eine qualifizierte Ernährungsberaterung in Ihrer Nähe finden Sie unter:

      http://www.vdoe.de/expertentool.html

      http://www.vdd.de/diaetassistenten/umkreissuche/

       

      Weitere Tipps finden Sie hier oder unter unseren Fitnesstipps.

    • Gute Tage mit guter Laune

      Gute Laune lässt uns strahlen. Sie steckt andere an und strahlt so auch wieder auf uns zurück. Wir können natürlich nicht ständig bester Laune sein, denn unsere Stimmung hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Doch Dr. Doris Gapp aus Wien ist davon überzeugt, dass wir unsere Laune durchaus beeinflussen können. Hier verrät sie ein paar Tricks, die unsere Stimmung verbessern.

      Gut gelaunt bei jedem Wetter

      Wenn die Sonne scheint, sind die meisten Menschen gut gelaunt und selbst Unbekannte schenken uns ein Lächeln. An hellen Tagen produzieren wir mehr von dem Wachhormon Serotonin und das Schlafhormon Melatonin wird besser abgebaut. Deshalb sind wir an hellen Tagen wacher und aktiver. Müssen wir dafür auf Sonnenschein warten? Nein! Selbst an trüben Tagen lohnt es sich rauszugehen und frische Luft und Licht zu tanken. Wetterfeste Kleidung anziehen, eine Runde Sapzieren gehen und schon sieht die Welt wieder positiver aus.

      Positives zieht Positives nach sich

      Manchmal sind wir schlecht drauf und wissen nicht mal warum. Auch dann können Sie schlechte Laune durch gute ersetzen. Dabei spielen die Gedanken eine entscheidende Rolle. Stoppen Sie Ihre negative Gedankenspirale. Jammern Sie nicht über Ihre schlechte Laune, sondern lenken Sie den Blick aktiv auf positive Dinge. Sagen Sie sich vor, was in Ihrem Leben gut ist, was Sie gut können, was Ihnen Spaß macht, wen Sie lieben. Solche positiven Gedanken erzeugen positive Stimmung und schon läuft die Spirale aufwärts.

      Lächeln macht Laune

      Stellen Sie sich abends vor den Spiegel und lächeln Sie sich an. Gratulieren Sie sich zu allen Dingen, die Sie heute erledigt haben. Kommt Ihnen Negatives in den Sinn, stellen Sie sich vor, wie Sie das beim nächsten Mal besser machen und lächeln sich dabei wieder an. Schenken Sie sich auch am Morgen vor dem Spiegel als erstes ein Lächeln. Versuchen Sie mal, die erste Person, die Ihnen am Morgen begegnet ebenfalls anzulächeln. Wahrscheinlich bekommen Sie ein Lächeln zurück und starten beschwingt in den Tag.

      Wie Sie mit auch Farben Ihre Laune positiv beeinflussen können, erfahren Sie im nächsten Tipp „Farben machen Stimmung“.

    • Farben machen Stimmung

      Wir schauen durch die rosarote Brille, gehen bei Grün, sehen rot und machen blau. Farben begegnen uns überall und beeinflussen den Alltag. Sie besitzen eine charakteristische Wellenlänge und Energie, die sich auf unseren Körper übertragen und Emotionen auslösen. Nutzen Sie dies, indem Sie Farben gezielt einsetzen, um Ihre Stimmung zu steuern. Wählen Sie für Ihre Wände angenehme Farben, in denen Sie sich wohlfühlen. Ziehen Sie bewusst Kleidung in Farben an, die gute Laune machen. Oder umgeben Sie sich mit Gegenständen wie Servietten, Kerzen oder Blumen, deren Farben Ihnen Freude bereiten. Hier einige Hinweise, wie Farben wirken. Bei der Farbwahl sollten Sie sich jedoch vor allem auf Ihr Gefühl verlassen.

      Rot symbolisiert Vitalität, Energie und Aktivität, aber auch Liebe und Leidenschaft.  Wenn Sie sich in Schwung bringen und etwas Aufmerksamkeit auf sich lenken möchten, ziehen Sie doch mal etwas Rotes an. Aber Achtung, Rot regt auch den Appetit an, und zu viel Rot macht unruhig.

      Orange steht für Aufgeschlossenheit, Kontaktfreude und Selbstvertrauen. Der warme Farbton wirkt besonders positiv auf die Stimmung. Nutzen Sie Orange an trüben Tagen oder für Räume mit wenig Tageslicht.

      Gelb ist die Farbe der Sonne und vermittelt Helligkeit und Wärme, Freude und Optimismus. Mit Gelb sorgen Sie für eine heitere Stimmung, die Kreativität fördert und Ängste lindert.

      Grün erscheint frisch und lebendig wie die Natur, wird mit Hoffnung und neuen Wegen verbunden. Eine wunderbar entspannende Farbe fürs Schlafzimmer, die auch Trauer, Wut und Liebeskummer lindern soll.

      Blau steht für Vernunft, Seriosität und Verlässlichkeit. Ziehen Sie für einen wichtigen Auftritt doch mal etwas Dunkelblaues an. Als Farbe des Himmels schenkt  helles Blau Ihnen ein Gefühl von Weite und Ruhe.

      Weiß ist die hellste aller Farben, ein Symbol der Reinheit, Klarheit und Unschuld. Wählen Sie Weiß, um Räume und Stimmung aufzuhellen oder zu neutralisieren.